S T E C K B R I E F:

Deutscher Schauspieler, Synchronsprecher. Michael Chevalier, eigentlich Michael-Heimdall Klein-Chevalier, war die deutsche Stimme u.a. von Charles Bronson, Omar Sharif, Richard Attenborough, Oliver Reed, Steve McQueen, Richard Harris, Dan Blocker oder William Conrad. Daneben synchronisierte er zahlreiche andere Stars bei einem oder mehreren Filmauftritten wie z. B. Paul Newman, Marlon Brando, Sean Connery oder Elvis Presley. Mehr als 1889 Sprechrollen. Geboren am 14. März 1933 in Berlin. Sternzeichen Fische. Gestorben 2006.

In Film und Fernsehen trat der gelernte Schauspieler Michael Chevalier selten in Erscheinung. Einem breiteren Publikum dürfte er hier am ehesten durch seine TV-Rolle als Masseur einer Fußballmannschaft in der Jugendserie Manni, der Libero mit Thomas Ohrner vertraut sein. Ansonsten war er meist in Nebenrollen zu sehen, so in Tausend Melodien (1956), der Komödie Der doppelte Nötzli, dem TV-Film Freund mit Rolls-Royce aus der Reihe um die Putzfrau Ada Harris mit Inge Meysel oder als Kleinkrimineller in der Edgar-Wallace-Verfilmung Der Zinker (1963).

Dennoch wurde Chevaliers markante Stimme den meisten Kinogängern vertraut: Von 1951 bis Anfang der 2000er-Jahre war Chevalier umfangreich im Synchrongeschäft tätig.

2003 zog er sich dann aus der Synchronisationsarbeit und der Öffentlichkeit langsam zurück. 2004 erhielt er für sein herausragendes Gesamtschaffen den Deutschen Preis für Synchron. Chevalier war der Enkel des Malers Friedrich Klein-Chevalier.

H Ö R B E I S P I E L E:

Stimmprobe: – Kris Kristofferson (als William H. Bonney (Billy the Kid)) in Pat Garrett jagt Billy the Kid (1973)

Als Schauspieler:

Udo Lindenberg – Cowboy Rocker:

Edgar-Wallace-Verfilmung

Captain Future als Ezella Garnie.

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